Was ist das Methylosulfonylmethan oder MSM?

Der biologisch aktive organische Schwefel

Methylosulfonylmethan (im Folgenden nur MSM) ist eine natürliche Form organischen Schwefels, Formel: CH3SO2CH3. In dieser Form kommt der Schwefel in der Natur in sämtlichen lebendigen Organismen vor; hier wirkt er als biologisch aktive Substanz. MSM ist ein weißes kristallisches Pulver ohne Geruch, im warmen Wasser und einer breiten Skala organischer Lösungsmittel gut lösbar. (1)

Der biologisch aktive organische Schwefel hat unglaubliche therapeutische und präventive Eigenschaften. Er präsentiert umfassende medizinische Eigenschaften, die an offensichtlichen Prinzipen basieren, somit gehört seine Entdeckung zu den wichtigsten Entdeckungen in orthomolekularer Medizin der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Entdeckung von Methylsulfonylmethan

Etwa vor fünfundvierzig Jahren wurden zwei Chemiker, die für die Zellstoff- und Papierfabrik Crown Zellerbach Corporation gearbeitet haben, Dr. Robert Herscher und Dr. Stanley Jacob, gebeten, eine Verwendung für Lignin – ein der grundlegenden Abfallprodukte der Fabrik zu finden. Sie sind darauf gekommen, dass die Oxidation von Lignin im Reaktor Dimethylsulfoxid (im Folgenden nur DMSO) – eine natürliche Form des organischen Schwefels – produziert. Diese in Wasser lösliche Mischung hat einen stark bitteren Geschmack und kann sehr schnell von der Haut absorbiert werden.

Arbeiter, die mit Wasser mit DMSO-Gehalt in Kontakt kamen, haben bemerkt, dass sie beim Schwitzen den gleichen Geruch ausscheiden, wie DMSO ihn hat, sie spürten bitteren Geschmack im Mund. Es schien, dass dieses Wasser auch spezielle therapeutische Wirkung hat. Es wurden viele Geschichten über seine wunderbare heilende und wohltuende Wirkungen, die allerdings zu dieser Zeit nicht bewiesen werden konnten, erzählt. Es war offensichtlich, dass Beschädigungen der Haut, Kratzer und Hautwunden schneller geheilt wurden, wen sie mit Wasser mit DMSO-Gehalt in Kontakt kamen. Andere Arbeiter haben bemerkt, dass ihre Probleme verbunden mit der Arthritis und Asthma sich danach gemildert haben, als sie in Kontakt mit dieser Flüssigkeit gekommen sind (Informationen von Georg Bergstrom).

Nach dieser Entdeckung wurden verschiedene Artikel in den USA über therapeutische Eigenschaften von DMSO veröffentlicht. Diese Entdeckung fand allerdings keine Verbreitung gerade wegen seinem charakteristischen bitteren Geschmack und unangenehmen Geruch. DMSO hatte noch ein weiteres Problem. Seine lokale Anwendung konnte Reizung der Haut verursachen. Gerade aus diesen Gründen haben sich die Forscher ein DMSO-Derivat befasst, das besser toleriert werden könnte. Sie haben festgestellt, dass bei der Oxidation von DMSO MSM – eine viel stabilere organische Schwefelverbindung – entsteht, deren therapeutische Wirkungen mit DMSO ähnlich sind, ihr Geruch allerdings viel angenehmer ist und keine Reizung verursacht. (4,8,9)

Natürliche Methylsulfonylmetan-Quellen

Das MSM ist eine Verbindung, die sich in der Natur als Bestandteil des natürlichen Schwefel-Kreislaufes befindet. Algen und verschiedene Plankton-Formen im Ozean absorbieren große Mengen an Schwefel aus dem Wasser und wandeln ihn zur elementaren Form mit organischen Verbindungselementen um. Wenn die Algen und das Plankton absterben, werden ihre organische Molekülen durch enzymatische Prozesse zersetzt. Diese Prozesse generieren das DMS (im Folgenden nur Dimethylsulfat) – eine flüchtige und im Wasser teilweise lösbare Verbindung. Diese wird in der Stratosphäre angesammelt, wo sie durch die Ultraviolett-Strahlung oxidiert und sich zuerst zum DMSO und danach zum MSM umwandelt. Diese sind im Wasser sehr gut lösbar und konzentrieren sich einfach im atmosphärischen Wasserdampf. Durch das Regen kommen sie wieder zurück zur Erde, wo sie eine wichtige Schwefelquelle für Pflanzenwurzeln darstellen. Die Wurzeln absorbieren sie sehr schnell und sammeln in hohen Konzentrationen auf. Es wurde wissenschaftlich bestätigt, dass die radioaktiv markierte DMSO- und MSM-Konzentration im Wurzelsystem der Pflanzen mehr als hundertfach steigt. Wissenschaftliche Forschung im Labor hat bewiesen, dass die DMSO- und MSM-Konzentration (radioaktiv markiert) durch das Wurzelsystem der Pflanzen bereits in ein paar Stunden direkt verhundertfacht werden kann. (4)

Dies beweist, dass das Regenwasser eine große Menge an MSM enthält. Große Mengen an MSM befinden sich im Obst und frischem Gemüse, in Konzentrationen 1-4 mg/kg, (3) in frischer nicht pasteurisierter Milch, welche vom Weidenvieh produziert wird 2-5 mg/kg. Durch das Kochen, während thermischer Behandlung von Speisen oder, wenn das rohe Obst oder Gemüse nicht frisch konsumiert werden, verschwindet allerdings MSM schnell infolge seiner flüchtigen Eigenschaft. Pasteurisierte Milch enthält weniger als 0,25 mg/kg MSM, etwa die gleiche Menge enthält die Milch künstlich ernährter Kühe. (3) Die Essensgewohnheiten sind die Ursache dafür, dass der moderne Mensch an chronischem MSM-Mangel leidet.

Methylsulfonylmethan und die menschliche Gesundheit

Im Blutkreislauf eines Erwachsenen ist der natürliche MSM-Pegel bis zu 0,2 mg/kg. Ein Erwachsener scheidet täglich von 4 bis 11 mg MSM durch Urinieren aus. Verschiedene Studien sagen, dass die Systemkonzentration von MSM bei Säugtieren sich durch Alter, infolge metabolischer Veränderungen und Veränderungen von Essensgewohnheiten reduziert. Wissenschaftler haben bewiesen, dass es eine minimale Blutkonzentration von MSM, die zur Erhaltung grundlegender Lebensfunktionen und zum Schutz von Gewebe notwendig ist, gibt. (8,9) Ein niedriger MSM-Pegel in unserem Körper ist mit Zuständen näher unspezifizierter Müdigkeit, Depression, erhöhter Empfindlichkeit auf körperlichen und psychischen Stress und vielen degenerativen Erkrankungen verbunden. (5,6)

MSM ist nicht nur eine wichtige Schwefelquelle, sondern hat auch einzigartige Eigenschaften, die sich aus seiner besonderen chemischen Zusammensetzung und seiner biologischen Wirkung ergeben. Zur besseren Verständnis therapeutischer und präventiver Eigenschaften von MSM ist es wichtig zwischen zwei Fragen zu unterscheiden: „Warum braucht der menschliche Organismus den Schwefel.“ Und „Warum braucht der menschliche Organismus das MSM“.

Warum braucht der menschliche Körper den Schwefel?

Nach Kalzium und Phosphor ist der Schwefel, was die Menge betrifft, das dritte Mineral, das im menschlichen Körper vorkommt. Im Körper eines Erwachsenen befindet sich durchschnittlich 140 Gramm Schwefel,(6) der beinahe gleichmäßig von der Haut, dem Muskelgewebe und den Knochen genutzt wird.(5)

Struktur von Proteinen

Wenn die Pflanzen das MSM aus dem Regenwasser absorbieren, wandeln sie ihn zu sulfurierten Aminosäuren um, also zu Methionin und Zystein. Der Taurin und der Zystin – weitere zwei Proteine, die Schwefel enthalten, werden aus dem Zystein synthetisiert. Unser Körper stellt etwa 80% Aminosäuren her, die er braucht – diese nennen wir nichtessenzielle Aminosäuren. Die restlichen 20% Aminosäuren – die essenziellen Aminosäuren – müssen in der Ernährung eingenommen werden. Auf diese Weise gewinnt der Körper auch den Methionin und den Zystein. Wir kennen etwa 28 Arten von Aminosäuren, und jede Proteinart besteht aus einer einzigartigen Serie von Aminosäuren, die in eine spezifische Kombination geordnet sind. Zwei Moleküle von Zystein können oxidieren und sich durch die Schwefelbindung (-S-S-) verbinden.(5) Diese Bindungen stellen Schlüsselelemente in der Struktur von Proteinen, die ihre Form, ihre Eigenschaft und ihre biologische Aktivität determinieren, dar.

Bindegewebe

Nägel und Haare bestehen vor allem aus einem sehr widerstandsfähigen Protein mit hohem Schwefelgehalt – aus Keratin. Flexible Geweben, oder Binde- oder Knorpelgeweben, enthalten Proteine mit flexibler Schwefelbindung. Der Kollagen ist ein Protein, der sich im größten Teil unseres Körpers befindet und ist auch der grundlegende Bestandteil von Bindegeweben. Zusammen mit einem weiteren Protein – Elastin – spendet er der Haut die Elastizität. In schwefelhaltigen Kartilagin, Glukosamin, Chondroitin und in Proteoglykanen bilden sie zusammen mit dem Kollagen eine fibröse Proteinsubstanz, welche die gleiche Struktur als der ursprüngliche Kollagen bildet und diesen flexibel macht.(5, 6) Die Wichtigkeit des Bindegewebes im menschlichen Körper besteht in der Bindungsfunktion von einzelnen Zellen. Das erste Modell biophysischer Regulation wurde von Prof. Pischinger beschrieben. Er nannte es „System grundlegender Regulierung“. Diese Theorie wurde dann weiter von Prof. Heine, der Proteoglykane und Glykosamine beschrieben hat, und Dr. Popp, Biophysiker, welcher die Wichtigkeit des elektromagnetischen Feldes bei der Übertragung genetischer Informationen bewiesen hat, weiterentwickelt. Ihre Forschung wies nach, dass das weiche Bindegewebe, die Zwischenzellenmasse, auch andere Funktionen neben der strukturellen und der Bindefunktion hat. Es ist für die Übertragung von Ernährungsstoffen und Elektrolyten, Atom- und Subatompartikeln wichtig. Das weiche Bindegewebe bildet also ein essentielles Kommunikationsnetz in unserem Körper, dessen Aufgabe ist es, wertvolle genetische Informationen zu übertragen.(13,16)

Verschiedene Menschen beobachteten, dass die Bindegeweben im Laufe der Jahre ihre Elastizität verlieren. Es ist wahrscheinlich durch den Schwefelmangel verursacht, dieser Mangel hat Versteifung von Muskeln und Gewebe sowie Hautalterung zur Folge, vermindert die Elastizität des Lungenparenchyms und der Arterien. Zweifellos endet die Übertragung genetischer Informationen durch das feine Bindegewebe. Aus diesem Grund sind die Krankheiten im Alter wahrscheinlich durch verminderte Kommunikation zwischen den Zellen und den Geweben verursacht.

Durchlässigkeit der Zellenmembrane

Alle Zellen (und alle ihre inneren Organe) sind mit Membranen umgeben. Die Membrane besteht aus zwei Molekülschichten, einerseits aus essenziellen Fettsäuren und andererseits aus Aminosäure mit Schwefelgehalt. Die Aminosäuren werden auf solche Weise verbunden, dass sie eine Oberfläche bilden, welche Proteine sammelt und zusammen mit sonstigen Bestandteilen der Membrane schützt. Diese Proteine sind für den Transport verschiedener Nährstoffe und Abfälle durch die Zellenmembrane notwendig. Brücken, welche von dem Schwefel enthalten werden, bilden flexible Verbindungen zwischen Zellen und den umliegenden Bindegeweben und erhalten die Elastizität von Zellen. Beim Schwefelmangel versteift die Zellenwand und verliert ihre Elastizität. Die Transportproteine der Zellenmembrane sind somit blockiert und werden weniger durchgängig. Die Fähigkeit der Übertragung von Sauerstoff und Nährstoffen in die Gewebe und die Ausscheidung des Zellenabfalls vermindern sich, was den Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen sowie die Ansammlung toxischen metabolischen Abfalls im Zelleninneren zur Folge hat. Das Ergebnis ist die Minderung der Vitalität und anschließende Entstehung degenerativer Erkrankungen.

Die jüngsten sorgfältigen Analysen der Pathologie freier Radikale zeigten, dass die -SH Gruppen von Schwefel-Aminosäuren die Proteinketten von Zellenmembranen vor der Oxidierung schützen können. Studien von Dr. Johanna Budwig haben nachgewiesen, dass die Schwefel-Aminosäuren im Zellenmembranen durch doppelte Verbindungen von Fettsäuren resonieren und anschließend Elektronen freigesetzt werden. So werden Klumpen von Elektronen gebildet, die sich entlang der Ketten von Fettsäuren bewegen können. Aufgrund der gesamten elektrischen Energie unseren Körpers entstehen im Körper Elektronströme bzw. elektrischer Strom. Diese Energie ist durch die Herzschläge, Nervenstimuli, Muskelkontraktionen, einfach durch jegliche chemische und physikalische Reaktion, die dem Leben beiträgt, messbar.

Metabolismus

Enzyme sind Proteine, die grundlegende Lebensfunktionen kontrollieren; sie regulieren z.B. sämtliche metabolische Prozesse unseren Körpers. Die Schwefelbrücken sind für die Raumstruktur der Enzyme verantwortlich. Ohne sie wären Enzyme räumlich verzerrt und also ohne biologische Aktivität. Der Schwefelmangel verursacht verminderte Produktion biologisch aktiver Enzyme mit anschließenden Störungen metabolischer Prozesse. Der Schwefel ist für die Produktion der Zellenenergie, die durch Utilisierung der Glukose gewonnen wird, wichtig. Dieses Element trägt zum Transport von Elektronen bei, und was noch wichtiger ist, ist ein Bestandteil von Eisen-/Schwefelproteinen in Mitochondrien – den Energiewerken der Zellen.

Der Schwefel beteiligt sich an der Synthese von B-Vitaminen, Thiamin und Biotin. Diese Vitamine sind im Prozess der Umwandlung von Kohlenhydraten zur Energie durch Verbrennung der Glukose wichtig. Der Insulin ist ein von Pankreas ausgeschiedener Hormon, dessen Hauptaufgabe die Regulierung des Zuckerpegels im Blut ist. Dieser erfüllt also die grundlegende Funktion im Metabolismus von Kohlenhydraten. Jedes Insulin-Molekül besteht aus zwei Aminosäuren-Ketten, die gegenseitig mit Schwefelbrücken verbunden sind. Diese sind für das richtige Funktionieren dieses Hormones sehr wichtig. Ohne sie verliert der Insulin eigene biologische Aktivität.

Warum braucht der menschliche Körper das Methylsulfonylmethan?

Primäre Schwefelquelle aus der Ernährung

Die meistverbreitete Theorie deutet an, dass die Schwefel-Aminosäuren, Methionin und Zystein, die grundlegenden Schwefelquellen für den Menschen sind. Seit der Entdeckung des Schwefel-Kreislaufes in der Natur hat man über diese Theorie viel diskutiert. Vor vielen Millionen Jahren haben Algen in Ozeanen angefangen, organische elementare Schwefelverbindungen zu produzieren, die zur Bildung von MSM führten. Diese Form biologisch aktiven Schwefels wurde wahrscheinlich zur primären Schwefelquelle für alle später sich entwickelnden Lebensformen. Es unterstützt auch die Theorie, nach welcher die mehr entwickelten Lebensformen für die Nutzung von MSM als Schwefelquelle genetisch programmiert sind. Diese Theorie wurde später mit einer Entdeckung unterstützt, dass das MSM von allen bis jetzt bekannten Organismen in praktisch uneingeschränkter Menge und ohne toxische Wirkung absorbiert werden kann. Dasselbe kann man aber nicht von den Schwefelaminosäuren Methionin und Zystein sagen, die in kleinen Mengen konsumiert werden können, allerdings bei einer höheren Dosis toxische Wirkung haben können.(3)

Experimente mit radioaktiv markiertem schwefelhaltigem MSM (35S) haben bewiesen, dass sich nach seiner Verzehrung Schwefel freisetzt, nicht nur deswegen, um Kollagen und Keratin – Elemente zur Bildung von Nägel und Haaren, sondern auch essenzielle Aminosäuren, Methionin und Zystein und Serumprotein zu produzieren. Es ist eindeutig, dass die Wichtigkeit von MSM langfristig unterschätzt wurde. Der Grund ist sehr einfach durch den alimentären Transformationsprozess bei den östlichen Völkern erklärbar, der den Verlust des größten Teils ihren natürlichen Vorrates an MSM verursachte. Gerade hier entstand die Definition von MSM als „Vergessenen Nährstoffes“.(6)

Schutz der Schleimhaut

Weitere Experimente mit MSM mit radioaktiv markierten Atomen haben bewiesen, dass sich das MSM durch Einnahme an Schleimhäute bindet. Es scheint also, dass sich das MSM nach dem Rezeptoren-Netz auf der Oberfläche der Schleimhaut-Membrane im Darmsystem, im Urogenital-System und im Atmungssystem richtet, und eine Schutzschnittstelle zwischen dem Gastgeber und der externen Umgebung bildet.(4) Solche natürliche Interaktionen stellen viele wichtige Folgen für unsere Gesundheit dar: Allergene und Parasiten können zu Schleimhäuten nicht gelangen, Toxine oxidieren und freie Radikale werden eliminiert.

Gesundheitliche Vorteile von Methylsulfonylmethan

Der Mangel an Schwefel kann unzureichende Funktionsfähigkeit einzelner Zellen, Geweben und Organe in unserem Körper verursachen. Der anorganische Schwefel wird sehr schwer absorbiert. Der organische, biologisch aktive Schwefel ist somit für die Gesundheit jedes lebendigen Organismus höchst wichtig. Das MSM ist eine natürliche Quelle organischen Schwefels, dessen Einnahme wohltuende Wirkungen für nachstehend näher beschriebene Zustände hat.

Chronische Schmerzen

Die wichtigste Entdeckung bezüglich MSM ist seine hohe Wirksamkeit gegen verschiedene Arten chronischer Schmerzen. Im März 1999 wurde ein sehr wichtiges Buch zu diesem Thema veröffentlicht: “The Miracle of MSM: the Natural Solution for Pain“ (Das Wunder MSM: Natürliche Linderung von Schmerzen). Diese Studie basiert auf dem Experiment von zwei Ärzten, die mit MSM gearbeitet haben. Autoren sind: Dr. Stanley W. Jacob, Chefarzt DMSO Pain Clinic in Portland, Oregon, und Dozent Oregon Health Sciences University, Prof. Ronald M. Lawrence, Gründer der International Association for the Study of Pain (Internationale Assoziation für die Schmerzforschung) und American Association for the Study of Headaches (Amerikanische Assoziation für die Cephalea-Forschung). In diesem Buch beschreiben die Ärzte ihre langjährige Erfahrung mit der MSM-Anwendung. Zusammen bewerten sie mehr als zwanzigjährige Erfahrung mit der Verabreichung von MSM bei Schmerzbehandlung. Zum Schluss sind sie sich darüber einig, dass von 18000 Patienten, die unter chronischen Schmerzen litten, 70% eine Verbesserung, Linderung bis zum vollständigen Abklingen der Schmerzen bei MSM-Anwendung verspürten.

Typologie der Schmerzen von Patienten, die mit Erfolg mit MSM behandelt wurden:

  • Verletzungen durch Unfälle, Verbrennungen usw.
  • Osteoarthritiden und rheumatische Arthritiden
  • Myalgien und Fibromyalgien
  • Lumbalgien
  • Cephalea, Migräne
  • Bursitiden
  • Tennis-Ellbogen und andere Folgen von Sportaktivitäten
  • Karpaltunnel-Syndrom
  • Sklerose
  • Zervikaler Traumatismus
  • Zervikal-kraniales und brachiales Syndrom
  • Wiederholte Verletzungen oder RSI (Repetitiv Strain Injury)
  • Narben als Folgen von Verbrennungen, Unfällen, Operationen usw.

Die Wirkung von MSM gegen Schmerzen wird durch folgende Mechanismen erklärt:

  • MSM ist ein natürliches Analgetikum, unterbindet die Übertragung von Schmerzimpulsen durch Nervenfasern (C-Fasern).
  • MSM blockiert Entzündungen und Entzündungsprozesse, stärkt die Aktivität von Kortisol – eines natürlichen entzündungshemmenden Produktes des Organismus.
  • MSM verbessert die Durchlässigkeit von Zellenmembranen, was eine verbesserte Übertragung von Nährstoffen und Vitaminen beeinflusst, erhöht die Wirkung von Entgiftungs- und Eliminationsprozessen des Zellenabfalls und überflüssiger Stoffe.
  • MSM erweitert die Gefäße und verbessert den Blutkreislauf. Auch dies trägt der Abfallentsorgung aus unserem Körper bei, was die Heilprozesse verbessert.
  • MSM ist ein wirksamer, sehr wichtiger aber häufig unterschätzter Myorelaxant, da sich verschiedene Formen chronischer Schmerzen gerade wegen ständiger Muskeltension verschlechtern.
  • MSM ist Bestandteil natürlicher Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers, hilft bei Regulierung des Stoffwechsels von Prostaglandinen und bei Herstellung von Gegenstoffen und Immunokomplexen.
  • MSM mildert und erneuert die Bildung von Kreuzbindungen im Kollagen, im natürlichen Prozess der Narbenheilung, damit keine harte Geweben gebildet werden, die eine häufige Schmerzquelle darstellen. Ein solcher Schmerz kann chronisch sein, vor allem bei Narben nach Verbrennungen, die eine größere Körperfläche befallen.
  • MSM verbessert die Narbenheilung dadurch, dass es die Elastizität erhöht und die Haut feiner macht. Es sind wunderbare Fälle bekannt, bei denen Menschen dank der Anwendung einer Salbe mit MSM-Gehalt beinahe beobachten konnten, wie ihre Narben nach Verbrennungen verschwinden wobei auch der dadurch hervorgerufene Schmerz verschwunden ist.

Mitwirkung

Das MSM gilt als Mitwirkungselement für den größten Teil der Vitamine sowie für andere Nährstoffe – Vitamin C, Koenzym Q10, alle Vitamine des B-Komplexes, Vitamin A, D und E, Aminosäuren, Selen, Kalzium, Magnesium und viele anderen. MSM verbessert die Übertragung dieser Nährstoffe in die Zellen, wodurch es ihre Lebensdauer verlängert.(5,6,8) Unser Organismus kann somit diese Elemente besser nützen und eine höhere Wirkungskraft von Nährungsergänzungsmitteln erzielen, wodurch ihr Mengenbedarf reduziert wird.

Antioxidant

Das MSM ist ein starker Antioxidant und reduziert bedeutend den Pegel freier Radikale. Freie Radikale sind Moleküle und Atome, die durch Anwesenheit eines ungepaarten Elektrons charakteristisch sind und Elektronen aus seiner Umgebung anziehen.

Nicht alle freien Radikale sind schädlich; ohne sie wäre das Leben nicht möglich, da sie für die Herstellung der Zellenenergie notwendig sind. Die Leber produziert freie Radikale während der Zersetzung schädlicher Stoffe, unser Immunsystem nützt sie zur Vernichtung von Viren und Bakterien. Der menschliche Körper enthält Antioxidationsstoffe, die freie Radikale blockieren und unschädlich machen. Obwohl bei einem gesunden Mensch die normale Produktion von freien Radikalen unschädlich ist, können sie bei ihrer erhöhten Bildung extrem schädlich sein. Freie Radikale sind fähig, eine Kettenreaktion zu veranlassen, die Zellenmembranen und Chromosomen beschädigen kann.

Der psychische und körperliche Stress, schlechte Ernährung, verschmutzte Luft, schwere Metalle, verschmutzte organische Partikel im Trinkwasser und im Essen, Radiation und Zigarettenrauch sind Ursachen, die eine Überproduktion von freien Radikalen hervorrufen können. In all diesen Fällen braucht der menschliche Organismus eine erhöhte Zuführung von Antioxidanten in der Ernährung. Und einer dieser Antioxidanten ist MSM. Als grundlegende Schwefelquelle ist MSM für die richtige Funktion natürlicher Antioxidations-Mechanismen unseres Körpers notwendig. Bei der Neutralisierung freier Radikale nützt der Organismus verschiedene Antioxidationsenzyme, die Schwefel-Aminosäuren enthalten und deren Struktur und biologische Aktivität von den Bindungen mit Schwefel (S-S) abgeleitet ist.

Das MSM liefert also Schwefel, der für Schwefel-Aminosäuren, Methionin, Zystein und Taurin notwendig ist, die für starke Antioxidanten gehalten werden. Bei ihrer Zersetzung sind die thiolischen Gruppen (-SH) dieser Aminosäuren fähig, freie Radikale zu neutralisieren. (17) Der Schwefel ist wiederum für die Bildung dessen notwendig, was als stärkster Antioxidant gilt – Glutathion.(5) Wie bereits vorstehend genannt, erweitert MSM das Effekt bekannter Antioxidations-Nährstoffe, zu welchen Vitamine C und E, Koenzym Q10, Selen usw. gehören(5,7) und es scheint, dass das eigene MSM eine Antioxidationsfunktion hat.(7) Die Schleimhaut enthält Enzym, das die Bindungen C-S zersetzt, genannt Lysosym C-S. Einige Studien behaupten, dass das MSM nachdem es an die Schleimhaut gebunden wird, bei seiner sukzessiven Zersetzung eine Verbindung mit dem fehlenden Elektron CH3SO4 bildet, die fähig ist, freie Radikale zu neutralisieren.(4)

MSM významne napomáha k vylučovaniu toxických odpadov

MSM zmierňuje symptómy veľkého počtu alergií

Detoxikation

Es ist bekannt, dass MSM in vielen organischen sowie anorganischen Verbindungen gelöst wird.(1) Gebunden an die Schleimhaut und zerspaltet in die Ionengruppe CH3SO4, reagiert MSM mit den Toxinen, indem es diese deaktiviert und ihre Ausscheidung beschleunigt.(4) Außerdem erhöht es die Undurchlässigkeit von Zellenmembranen und hilft dadurch zur Zuführung von Nährstoffen und zur Eliminierung von Resten. MSM erhöht dramatisch die Zellenkapazität für die Ausscheidung toxischer Abfälle. Viele Ärzte können bestimmt behaupten, dass unter allen Nährstoffen und pharmazeutischen Stoffen MSM der fähigste Detoxikant ist, den sie je angewandt haben.

Das folgende Beispiel demonstriert eine wirklich unglaubliche Detoxikationsaktivität dieses Stoffes. Ein junger Maler, der sich über verschiedene psychische Störungen beschwert hat, kam zur Hilfe in eine psychiatrische Klinik. Die Antidepressiva verschlechterten seinen Zustand so, dass er entschied, alternative Behandlung zu versuchen. Eine Blutprobe unter Mikroskop mit Hilfe des HLB-Tests wies mit Sicherheit nach, dass der Patient mit schwerem Metallen und Lösungsmitteln angegiftet war. Dieser Zustand wurde mit Farben hervorrufen, die er bei seiner Malerarbeit verwendete. Dieser Herr wendete sich an verschiedene Profis der traditionellen sowie alternativen Medizin. Er bekam traditionelle Arzneimittel, homöopathische sowie orthomolekulare Detoxikanten und sogar eine Bioresonanz. Nach eineinhalb Jahren der Entgiftungsbehandlung waren die Ergebnisse der Bluttest etwas besser, der Patient hatte allerdings schwere Intoxikationssymptome.

Nach den weiteren eineinhalb Jahren waren die Ergebnisse der Blutanalyse etwas besser, der Patient präsentierte allerdings die gleichen Erscheinungen. Auf Empfehlung des Autors wurden alle laufenden Behandlungen unterbrochen und mit der Verabreichung erhöhter Dosen von MSM (15 g/täglich) angefangen. Als Unterstützungstherapie absolvierte der Patient einmal wöchentlich Ayurveda-Bad, welches die Lösung toxischer Stoffe stimulierte. Nach zwei Monaten zeigte die mikroskopische Analyse, dass das Blut des Patienten wieder zu normalen Werten zurückgekehrt ist und der Patient selbst sagte, dass er zum ersten Mal seit dem Beginn der Therapie wesentliche Verbesserung seines Zustandes verspürte.

Neurologische Krankheiten

Das Gehirn ist auf die Wirkungen toxischer Stoffe aus schweren Metallen und organischen Verbindungen extrem empfindlich. Viele dieser Stoffe werden in den Nervenzellen angesammelt, wo sie Oxidationsschwierigkeiten mit nachfolgenden neurologischen Störungen, wie Alzheimer- und Parkinson-Krankheit hervorrufen können. MSM ist einer der wenigen Antioxidanten, das durch die hämato-enzephalitische Barriere durchkommt. Es wirkt präventiv bei Oxidationsstörungen, da es die Elastizität und Durchgängigkeit der Zellenmembrane erhöht und das erlaubt den Zellen, sich mit dem Zellenabfall auseinanderzusetzen. Die hohe Wirksamkeit von MSM wird an folgendem Beispiel dargestellt.

Eine ältere Frau litt unter Vergiftungserscheinungen, die durch Aluminium, das in ihrem Gehirn angesammelt wurde, verursacht wurden. Dies war dann die Ursache ernsthafter neurologischer Störungen. Die Frau war sechs Jahre lang bettliegend, kommunikationsunfähig, sprach während dieser Zeit überhaupt nicht. Die Ärzte konnten ihr nicht helfen, sie wurde nicht behandelt, war völlig von der Pflege ihres Ehemannes, der sie rundum versorgte, abhängig.

Ein Arzt, der die natürliche Medizin praktizierte, verschrieb ihr zwei Löffel von MSM (etwa 15 g) täglich. Das MSM hat nach der Überwindung der hämato-enzephalitischen Barriere die Durchgängigkeit der Zellenwände im Gehirn wiederhergestellt und Ausscheidung von Toxinen, die durch den schweren Metall generiert wurden, veranlasst. Danach wurde ihr von dem orthomolekularen Arzt Bad im warmen Wasser, in dem einzelne Partikel freigesetzt wurden, empfohlen, um Toxine durch die Haut auszuscheiden. Nach einem 20-minütigen Bad hat die Frau spontan gelächelt und gesagt: „Jetzt fühle ich mich aber viel besser“, das waren die ersten Worte, die sie nach vielen Jahren ausgesprochen hat. Nach einigen Monaten war die Frau in der Lage, wieder normales Leben zu führen. (7)

Allergien

MSM lindert Symptome großer Allergien – auf Lebensmittel, Kontakt, Inhalation usw. Die hauptsächliche antiallergische Eigenschaft von MSM ist wahrscheinlich seine Fähigkeit, sich an die Schleimhäute zu binden und eine natürliche Schutzschicht zwischen dem Gastgeber und den Allergenen zu schaffen. Außerdem hemmt MSM die Allergien durch Entgiftung indem es freie Radikale eliminiert und die Durchgängigkeit von Zellenwänden verbessert. Eine direkte Korrelation zwischen der Konzentration des angewandten MSM und der Widerstandsfähigkeit gegen Allergene wurde nachgewiesen. Verschiedene Autoren wiesen darauf hin, dass MSM als Histamin-Inhibitor mindestens so gut funktioniert, wie die traditionellen Antihistaminika, allerdings ohne negative Nebenwirkungen. (5,6,7)

Autoimmunkrankheit

MSM ist bei der Wirkung gegen Entzündungen durch autoimmune Reaktionen sehr wirksam – also in Fällen, wo sich das Immunsystem des Organismus gegen sich selbst wendet. Zum Beispiel Patienten mit Arthritis finden große Linderung nach MSM-Verabreichung. Verschiedene Studien haben nachgewiesen, dass MSM degenerative Veränderungen und Entzündungen von Gelenken reduziert. In einer dieser Studien wurden 24 Personen mit symptomatischer Arthritis mit traditionellem Medikament (NSAID) oder 3 g MSM täglich behandelt. Nach einem Monat verspürten beide Gruppen gleiche Verbesserung, was die Schmerzen und die Versteifung der Gelenke betrifft.(6) In einem anderen Experiment wurde eine Gruppe von Mäusen beobachtet, bei denen die hergestellten Gelenkstörungen mit der rheumatoiden Arthritis identisch waren. Die Forscher haben festgestellt, dass bei Mäusen, denen drei Monate lang Wasser mit 3% MSM-Lösung verabreicht wurde, sich keine degenerative Änderung in Gelenkknorpeln gezeigt hat. Bei 50% der Kontrollgruppe von Mäusen, denen Leitungswasser verabreicht wurde, erhöhte sich die fokale Degeneration der Gelenkknorpels. Beinahe alle aus der Kontrollgruppe (95%) präsentierten Entzündungsreaktionen in dem Bindegewebe, während in der MSM-Gruppe nur 50% der Tiere Merkmale weniger ernsthafter Entzündungszustände aufwiesen. (8,10) Die Heilwirkung von MSM war dank seiner Fähigkeit, die Zellendurchgängigkeit zu verbessern, offensichtlich, weil es damit ermöglicht, Schadstoffe (Milchsäure, Toxine) auszuscheiden und gleichzeitig die Übertragung von nutritiven Bestandteilen zu erhöhen, was die Erhöhung des Innerzellen-Drucks – die Ursache von Zellenentzündungen vermeidet.(5)

Andere Mäuse, mit der Tendenz der Entwicklung des autoimmunen lympho-proliferativen Syndroms (ALD), wurden im diätetischen Regime ernährt. In diesem wurde ihnen 3% MSM-Lösung anstatt Wasser nach dem ersten Monat ihres Lebens verabreicht. Das Durchschnittsalter dieser Kontrollgruppe erreichte 5 und ½ Monate, während die Gruppe, der immer die MSM-Lösung verabreicht wurde, das Alter von 10 Monaten erreichte. Die MSM-Gruppe zeigte eine Verminderung der Reaktion von antinuklearen Gegenstoffen und wesentliche Senkung der Entwicklung der Lymphadenopathie, Splenomegalie und Anämie, was zu dem Schluss führt, dass das MSM einen wichtigen Schutz gegen Entwicklung der Autoimmunopathie ALD darstellt.(12)

Weitere Experimente wurden auf Mäusen mit der Tendenz zur Entwicklung von Autoimmunopathie Systemtyp Lupus erytematosus (LES) durchgeführt. Diese Versuche haben bewiesen, dass MSM einen wirksamen Schutz vor sowie nach der Bezeigung von Erscheinungen liefert. Mäuse, denen die 3%-MSM-Lösung im Trinkwasser verabreicht wurde, zeigten nach dem ersten Monat des Lebens eine niedrigere Mortalität und Leberstörungen im Verhältnis zu Mäusen, denen normales Wasser gegeben wurde. Nach sieben Monaten war 30% der Kontrollgruppe tot, während dessen alle Mäuse, die MSM bekommen haben, noch am Leben waren. Den Mäusen, die im siebten Lebensmonat die Erscheinungen von Lupus im fortgeschrittenen Stadium ausgewiesen haben, wurde Ernährung mit MSM-Gehalt verabreicht, von diesen haben 62% den neunten Monat erreicht, im Vergleich zu 14%, denen normales Wasser verabreicht wurde.(8)

Krebs

ist, Ratten vor der Entstehung der Tumore zu schützen. In einer solcher Studie waren beobachtete Ratten mit Milchdrüsenkrebs, denen acht Tage lang Ernährung mit MSM-Gehalt verabreicht wurde. Der Kontrollgruppe wurde kein MSM verabreicht. Nach diesem Voreliminierungs-Zeitraum wurden allen Raten orale Dosen karzinogener Stoffe verabreicht. Es wurde kein Unterschied in der Menge der Tumore in beiden Gruppen festgestellt. Aber bei Ratten, denen MSM verabreicht wurde, sind die ersten Tumore etwa 100 Tage später als bei der Kontrollgruppe der Ratten entdeckt worden, außerdem wurden diese Tumore nach 130 Tagen karzinogen, im Vergleich zur Kontrollgruppe. Angesichts dessen, dass die durchschnittliche Lebensdauer von Ratten zwei Jahre beträgt, entsprechen 100 Tage ihres Lebens 10 Jahren des Menschenlebens.(8)

In einem anderen Versuch wurde den Ratten MSM im Trinkwasser, in Form einer 1%-iger Lösung während des gesamten Experimentes verabreicht. Die Kontrollgruppe trank während dessen ganz normales Wasser. Nach einer Woche wurde mit dem Ernährungsprogramm begonnen und allen Ratten wurde Dimethylhydrasin – Stoff, der Tumore des Dickdarms verursacht – injektiv verabreicht. In den neun Monaten des Experimentes war in beiden Gruppen die Entstehung der Darmtumore statistisch gleich, aber Tumore in der Rattengruppe mit MSM entwickelten sich viel langsamer als in der Kontrollgruppe. Die Forscher kamen zum Schluss, dass MSM die Zeit der Entstehung von Tumoren wesentlich verlängert. (8)

Parasiten

Eine der überraschendsten Entdeckungen bezüglich MSM ist seine antiparasitische Wirkung gegen Darmparasiten. Forschung auf Tieren bewies diese Wirkungen bei Labormäusen, bei denen Darmwurm (Entorobius) im Stuhl entdeckt wurde. Diese Mäuse wurden mit Ernährung und Wasser mit 2% Gehalt an MSM ernährt. Nach 17 Tagen haben fäkale Prüfungen nachgewiesen, dass die Ausscheidungen weder Würme noch Eier enthielten. Einem der beobachteten Tiere wurde danach die MSM-Konzentration im Blut auf über 30 ppm (30 Teile von einer Million) oder mg/kg erhöht.(3)

Forschung im menschlichen Bereich beruft sich auf einen Menschen, der ein mit Lamblie kontaminiertes Wasser getrunken hat. Es wurden ihm 500 mg MSM dreimal täglich im Laufe von 14 Tagen verabreicht. Nach acht Tagen wies der Patient keine Anzeichen der Anwesenheit von Parasiten aus und Stuhlproben eine Woche später waren komplett ohne Organismen.(3) In einer weiteren Studie wurde die Trichomonas vaginalis mit oraler Verabreichung von 1 g MSM täglich und topischer Anwendung von 5% MSM-Gel während einer Woche mit Erfolg behandelt.(3)

Die wichtige antiparasitische Eigenschaft von MSM ist wahrscheinlich durch seine Fähigkeit, sich an Schleimhäute zu binden und eine natürliche Oberfläche zwischen dem Gastgeber und den Parasiten zu bilden, verursacht. Es ist so, dass das MSM die Schleimhaut mit einem für Parasiten undurchdringlichen Belag bedeckt, auf welchem diese nicht haften können und so einfach aus dem Organismus ausgeschieden werden.(5,9) Experimente in vitro haben antiparasitische, antimykotische und antibakterielle Wirkung höherer MSM-Konzentrationen nachgewiesen. MSM hat also keine hemmende Wirkung gegen Darmparasiten, soweit die Dosen niedriger als 1mg/ml betragen, hat aber eine starke inhibitorische Wirkung in Konzentraten ab 20 mg/ml, und tötet direkt und schnell Infektionsorganismen, wenn es in einer Konzentration von 40 mg/ml verabreicht wird.

Laut Dr. Herscher dürfen täglich 1-2 g MSM pro kg Menschengewicht problemlos verabreicht werden. So kann eine Blutkonzentration von 4000 ppm (mg/kg) – ein hochtoxischer Wert für Infektionsorganismen, aber unschädlich für den Gastgeber, erreicht werden.(3) Viele Ärzte der Naturmedizin bestätigen, dass ihnen Parasiten große Sorgen bereitet haben. Es ist immer offensichtlicher, dass sie eine natürliche Quelle ununterbrochener Intoxikation darstellen, die sich im Organismus verbreiten kann und gleichzeitig das Immunsystem beschädigen kann. Faszinierend ist, dass MSM ein originelles Naturmittel zum Schutz vor Parasiten sein kann.

Diabetes

Biotin, Schwefelvitamin der B-Gruppe, ist das grundlegende Element der Glukochinose, eines Enzyms, das in das Verfahren der Nutzung der Glukose eingegliedert ist. Schwefel ist einer der Komponenten von Insulin – eines hormonellen prothetischen Sekrets von Pankreas und eines grundlegenden Faktors für den Metabolismus von Kohlenhydraten. Schwefelmangel in der Ernährung kann sich durch verminderte Produktion biologisch aktiven Insulins bezeigen. Forschungen bestätigten, dass MSM die Übertragung der Glukose in die Zellen erhöht, weil es die Permeabilität ihrer Membranen erhöht. Dies ermöglicht es, den Blutzucker auszugleichen und normale Pankreasfunktionen wieder herzustellen.(5)

Muskelkrämpfe und Muskelschmerzen

Es ist nachgewiesen, dass MSM vor allem in Kombination mit Vitamin C in der Lage ist, das Vorkommen von Muskelschmerzen, Krämpfen in Beinen und im Rücken zu reduzieren oder sogar ganzheitlich zu eliminieren. MSM ist vor allem bei älteren Patienten, bei denen Krämpfe während der Nacht oder langer Untätigkeit vorkommen, besonders wirksam. Verschiedene Personen, die mit Muskel- oder Gelenkschmerzen betroffen wurden, haben wesentliche Besserung nach einer bestimmten Zeit der Verabreichung von MSM verspürt.

Es sind auch Fälle von Leuten bekannt, die mit dem Karpaltunnelsyndrom betroffen wurden, die mit MSM geheilt wurden. Eine ältere Frau, die eine Operation beider Handgelenke bereits geplant hatte, fang mit der MSM-Einnahme auf Rat des Autors an. Nach einem Monat sind die Symptome ganz verschwunden und die Operation war nicht mehr notwendig.

Athleten, die durch ihre Sportaktivitäten besonders belastet sind, haben vieles von den Pferdetrainern gelernt und konnten Millionen von Dollar erwerben. Jahre lang verabreichten Pferdetrainer ihren Schützlingen MSM vor dem Rennen als Vorbeugung von Muskelschmerzen sowie nach dem Rennen wegen Minderung des Risikos von Krämpfen und zur Verbesserung körperlicher Form.(4) Anzeichen körperlicher Erschöpfung, die Folgen intensiver athletischer Aktivität sind, dauern bei Sportlern von 8 bis zu 10 Tagen, konnten allerdings nach Verabreichung von 1-2 g MSM täglich im Laufe von sechs Monaten vor dem Rennen innerhalb von 2-3 Tagen überwunden werden.(3)

Hyperazidität und Verstopfung

Eine Studie zeigte, dass mindestens 75% Personen, die ein oder mehrere Antazid-Medikamente oder H2-Blokatoren einnahmen, wesentliche Reduzierung der Dosis oder sogar Eliminierung dieser Medikamente bereits nach einer Woche nach der Anwendung von MSM als Ernährungszusatzmittels verzeichnet haben. In einer weiteren Studie wurden einundzwanzig Personen, die unter Verstopfung litten, 500 mg MSM täglich zusammen mit 1g Ascorbinsäure verabreicht. Alle Personen mit abnormaler Darmfunktion sind zum Normalzustand zurückgekehrt, ihr Zustand verbesserte sich, da sie in der Anwendung von MSM fortgesetzt haben.(5)

Diese Studien zeigen, dass MSM oftmals größere Linderung bei Hyperazidität des Magens und bei Verstopfung bietet, als normale Vorschreibungsprodukte. Viele Leute haben bestätigt, dass eine der offensichtlichsten Heilwirkungen von MSM verbunden mit seiner Nutzung, gerade die schnelle und langzeitige Linderung bei Hyperazidität des Magens bei Verstopfungsproblemen ist.(7)

Lungendysfunktion

MSM ermöglicht bessere Sauerstoffversorgung des Organismus. In erster Stelle verbessert es die Elastizität der Zellen in der Lunge, und dadurch ermöglicht es dem Organismus mehr Luft einzuatmen und die Sauerstoffmenge, die in das Blut durch Membranen kommt, zu erhöhen. An zweiter Stelle verhindert und regelt MSM die Koagulation von roten Blutkörperchen, indem es dem Blut erlaubt mehr Sauerstoff zu absorbieren. Die Verbesserung der Durchdringlichkeit von Zellenmembranen erlaubt den Zellen des gesamten Organismus, mehr Sauerstoff aus der Blut zu absorbieren und somit mehr Energie zu produzieren.

Bei Personen mit Lungendysfunktion kann durch Verabreichung von MSM ihr Zustand wesentlich verbessert werden. In einer Studie wurde MSM sieben Personen mit Lungenunzulänglichkeit in einer Menge von 250 – 1500 mg täglich verabreicht. Fünf dieser Personen litten unter Emphysem (Lungenblähung), zwei Personen hatten Lungentumor mit anschließendem Lungenödem. Beide Personen mit Lungentumor hatten vor der Einnahme von MSM Chemotherapie ohne Erfolg absolviert. Vor und während des Experiments sollten fünf Personen mit Emphysem eine Entfernung entsprechend ihren Kapazitäten gehen. Innerhalb von vier Wochen nach der Anwendung von MSM haben alle Patienten mit dieser Diagnose die Gehentfernung mindestens verdoppelt und diese Entfernung „ohne Anstrengung“ hinterlegt. Laut assistierenden Krankenschwestern und Ärzten waren auch beide Patienten mit Lungentumor beweglicher und verbesserte sich auch ihr psychischer Zustand. Das überraschendste war die Verschwendung von Lungenödem innerhalb von fünf Monaten der Experimentdauer.(3)

Stress

Viele Leute, die MSM einnehmen, behaupten, dass sie sich besser fühlen, widerstandsfähiger und kräftiger sind. Eine Studie bewies, dass während ihrer gesamten Dauer (7 bis 12 Monate), keine der 14 teilnehmenden Personen, die MSM einnahmen, krank geworden ist.(3) Ein weiteres Experiment umfasste zwei Gruppen je 25 rote Fische, die in einem großen Aquarium in zwei kleine Bereiche aufgeteilt wurden. Die eine Gruppe wurde mit üblicher Ernährung für rote Fische ernährt, die andere Gruppe hatte in der Ernährung MSM, das 2% des Gewichtes der Ernährung darstellte. Fische in Aquarien wurden dem gleichen Stress infolge ungenügender Bewegung, Temperaturänderungen und niedrigen Sauerstoffzufluss ausgesetzt. Nach fünf Tagen starb in der MSM-Gruppe ein Fisch, während in der Kontrollgruppe 11 Fische (beinahe 50%) gestorben sind.(3)

Bei intensiver Zucht von Nutztieren hat man in den letzten Jahren Antibiotika in ihre Ernährung zugeführt, um das Wachstum zu beschleunigen und Krankheiten durch Stress zu vermeiden. Tierische Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier enthalten Reste dieser Antibiotika, die wir unvermeidbar auch einnehmen. Unüberlegte Anwendung dieser Antibiotika ist eine der Hauptursachen der Entstehung von Stämmen resistenter Bakterien. Bekannte Beispiele sind „Krankenhausbakterien“ MRSA (Staphylococcus aureus resistent gegen Methicillin) und VRE (Enterokokken resistent gegen Vancomyzin). Heute, bei der steigenden Resistenz von Bakterien, stellt dies eine der grundlegenden Gefahren für die Menschen. Es ist deswegen faszinierend, wie die Ernährung von Tieren mit MSM-Zusatz ihre Stressaussetzung reduzieren und ihr Gesundheitszustand verbessern kann, weil sie die Reduzierung verabreichter Antibiotika ermöglicht.

Haut

Der Schwefel wird auch „Schönheitsmineral“ aus der Natur genannt. Er hält die Haut glatt und jung und das Haar glänzend. Der Schwefel ist das unvermeidbare Element bei Bildung von Kollagen und Keratin, Proteine, die für die Gesundheit und den Schutz der Haut, Nägel und Haare unvermeidbar ist.(6) Verschiedene Experimente haben gezeigt, dass alle dermatologische Probleme, oft mit Allergien verbunden, auf Ernährung mit MSM-Zusatz positiv reagieren.

Es ist bewiesen, dass die orale Verabreichung von MSM ein wirksames Mittel gegen Akne, Rosazea, trockene Haut und gereizte Haut ist.(3) Lokal angewendet in Form eines Gels oder einer Lösung ist MSM bei der Behandlung von Hautstörungen wie: Akne, Psoriasis, Ekzem, Dermatitis, Schuppenflechte, Schabe und verschiedene mykotische Infektionen wirksam.(1,6) Auch Narben infolge von Operationen und Verbrennungen zeigen positive Ergebnisse nach lokaler Anwendung. Neuere Narben kann man praktisch so heilen, dass sie fast unsichtbar werden und auch bei älteren Narben kann man wesentliche Verbesserung erreichen.

Für wen ist das Methylsulfonylmethan geeignet?

Das MSM ist für alle geeignet, die den Wert eigener Gesundheit kennen und schätzen und sie pflegen möchten, wie es nur geht. Leidenschaftliche Sportler und Athleten können es zur Verbesserung eigener Leistungen und zur Beschleunigung der Regenerierung nützen. Personen mit degenerativen Erkrankungen können es zur sensibler Verbesserung ihres Gesundheitszustandes einnehmen. MSM ist allerdings kein Allheilmittel, das jedes einzelne Gesundheitsproblem lösen kann. Im Gegenteil, es handelt sich um ein Ernährungszusatzmittel, das in älteren Zeiten von den Menschen in genügenden Mengen ganz natürlich eingenommen wurde. Dies kann man von der heutigen Zeit nicht sagen. MSM kann dem Organismus helfen, sich besser zu heilen und eigene Vitalität zu erhalten.

MSM kann allerdings nicht alles selbst machen. Die Grundlage unserer Gesundheit stellen auch gesunde Lebensbedingungen dar, die Folgendes umfassen:

  • gesundes Essen, ergänzt um zumindest MSM, Vitamin C, Oligoelemente, sämtliche Ernährungsstoffe, die praktisch von keinem in genügender Menge eingenommen werden
  • Liebe
  • Genug Schlaf
  • Genug Sonnenstrahlung und frische Luft
  • Ständige Meditation oder Gebete
  • Erreichbare Ziele, entsprechend eigenem Charakter

Dosierung und empfohlene Einnahme

Die optimale Dosierung hängt von dem Charakter und der Intensität der Gesundheitsbeschwerden ab. In den meisten Fällen sind zu Beginn der Behandlung zwei Tabletten je 500 mg zweimal täglich (bei Kinder unter 10 Jahre – eine Tablette zweimal täglich, für ältere Kinder – zwei Tabletten zweimal täglich) empfohlen. Nach einigen Monaten kann die Dosis auf eine Tablette zweimal täglich reduziert werden. Bei Personen mit ernsthaften Problemen ist die Tagesdosis zu erhöhen, damit die notwendige Heilwirkung erreicht wird, und zwar bis zu vier Tabletten dreimal täglich. Eine solche Dosierung empfehlen wir bei parasitischen Infektionen. In einigen untersuchten Fällen verspürten Patienten keine wesentliche Verbesserung ihres Zustandes bis die Tagesdosis auf 30 g erhöht wurde.(6) Obwohl sich keine negativen Wirkungen zeigten, ist eine solche Dosis bei den meisten normaler weise nicht empfohlen.(3,6)

Die Erhöhung der Tagesdosis ist schrittweise durchzuführen, von zwei Tabletten zweimal täglich und die Dosis ist nicht zu erhöhen, soweit Intoxikationserscheinungen auftreten. Obwohl es nicht üblich ist, umfassen diese Symptome Nausea und Cephalea (siehe unten). MSM sollte man mit einem Glas Wasser eine halbe Stunde vor dem Essen einnehmen. Da es den Energiepegel stimuliert, empfiehlt es sich üblicherweise nicht, es in Stunden vor dem Nachtschlaf einzunehmen.

Ist das Methylsulfonylmethan sicher?

Die Toxizitätsstufe von MSM gehört zu den niedrigsten, ist gleich wie beim Wasser. Bei Verabreichung von MSM an Freiwillige, zeigte sich keine toxische Wirkung bei einer Dosis von 1 g/kg Körpergewicht im Laufe von 30 Tagen. Auch intravenöse Injektionen von 0,5 g/kg Körpergewicht täglich, fünf Tage die Woche, riefen keine toxische Wirkungen bei Menschen hervor. Die tödliche Dosis (DL50) MSM bei Mäusen ist 20 g/kg Körpergewicht.

Es wurde ein breites Skala von Experimenten mit MSM als Ernährungsbestandteil durchgeführt, und dabei keine allergische Reaktion festgestellt. Eine nicht publizierte Forschung von Oregon Health Sciences University, die sechs Monate lang verlief und die langfristige Toxizität von MSM untersuchte, verzeichnete keine toxische Wirkung. In dieser Forschung nahmen 12000 Patienten 2 g MSM täglich ohne Nebenwirkungen ein.(8) Es wurde nachgewiesen, dass die Wirkung von MSM sich mit Vitamin C erhöht und verbindet.

Detoxikations-Erscheinungen

Die meisten Patienten verspüren bei dem Beginn der Einnahme von MSM tatsächlich nicht viele Reaktionen, maximal schwache Anzeichen einer Entgiftung. Diese Erscheinungen können sein: schwacher Durchfall, Erythem, Cephalea, Müdigkeit, die in der Regel innerhalb einer Woche ausklingen. Einige Patienten, weniger als 20%, die MSM einnehmen, können Zeichen einer Übelkeit in den ersten Tagen der Einnahme angeben. Der große Erleichterung ist allerdings das Wissen, dass je stärker diese Erscheinungen sind, desto mehr toxische Stoffe im Organismus angesammelt sind, und desto mehr die Einnahme von MSM für seine Entgiftung notwendig ist.

Sollten Anzeichen einer Detoxikation in erhöhtem Maße eintreten, kann man die MSM-Dosis reduzieren und sie dann später schrittweise erhöhen, wenn diese Symptome ausklingen. AUTOR: Paul Klein Breteler ist praktischer Arzt in L´Aia, in Holland. Er übt private Arztpraxis als Arzt für Homöopathie, orthomolekulare Therapie und Therapien verbunden mit Aura und Chakra. Er veröffentlichte verschiedene Artikel in der wissenschaftlichen sowie nicht-wissenschaftlichen Presse und ist der Direktor von MSM Medical Information Foundation (Stiftung für ärztliche Informationen zu MSM) mit Sitz in Holland.

BIBLIOGRAFIE

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